Die ganze
Wahrheit über Kornkreise
The whole truth about Crop Circles

Seit den ersten Sichtungen in England im Jahre 1978
ranken sich um Kornkreise die verschiedensten Theorien. Während die einen sie
als Zeichen außerirdischer Intelligenz deuten, halten andere sie für Machwerke
des Teufels oder sogar eine Art "Allergie" der Erde gegen die Raubbau
treibende Menschheit. Auch geheime militärische oder industrielle Versuche
werden nicht als Ursache ausgeschlossen. Mittlerweile hat sich das Phänomen auf
andere Länder und Kontinente ausgedehnt. Im Jahre 2003 wurden allein in Deutschland
über 50 Formationen entdeckt.
Obwohl alle diese Theorien nicht zweifelsfrei widerlegt
werden können, gilt es als sicher, daß die bekannten, teils recht aufwendigen
und komplexen Kornkreise sämtlich von Menschenhand geschaffen wurden. Dem
"Phänomen Kornkreis" tut dies keinerlei Abbruch – einfach weil der
Mensch lieber glaubt als weiß. Der Mythos lebt also, und daran wird sich kaum
jemals etwas ändern!
There have been dozens of theories since the first
reportings of crop circles in Great Britain back in 1978. Some people are
convinced they are signs of extraterrestrial intelligence, others think they
are kind of an "allergy" of the earth due to the overexploitation of
man. There's also a theory that the formations are a result of secret military
or industrial experiments. Today the phenomenon has reached other countries and
continents. In 2003 more than 50 formations have been reported all over
Germany.
Even though many of these theories cannot really be
disproved, it is fact that all of the sometimes quite complex and large crop
circles are manmade. However, this knowledge doesn't really affect the
"crop circle phenomenon". The reason for this is that man has always
preferred believing to knowing. So the myth is alive and well, and this will not
change in the future!
Wie
entstehen "konventionelle" Kornkreise?
Kornkreisformationen werden in aller Regel über Nacht
ins Feld gestampft. Dazu sind einfachste Hilfsmittel wie Seile, Stahlbänder,
Laserpointer und sogenannte "Stomper" (im Prinzip ein großes Brett
mit einer Seilschlaufe zur besseren Handhabung) ausreichend. Je nach Größe und
Komplexität der Formation nimmt dies ein bis zwei Stunden in Anspruch. Spuren
der Kornkreismacher sind meist nur bei sehr genauem Hinsehen zu finden. Daß die
Halme zum Teil nur umgelegt und nicht gebrochen sind, hat mit dem Aufbau und
Wachstum der Getreidepflanzen zu tun, ist also kein Hinweis auf übernatürlichen
Einfluß. Obwohl gut gelegtes Korn von modernen Erntemaschinen aufgenommen werden
kann, bedeuten Kornkreise einen Ernteausfall – und sind u.a. deshalb rechtlich
nicht erlaubt. Umfangreiche Informationen finden Sie unter www.kornkreise.de.
In most cases corp circles are made over night. Simple
tools like ropes, metal strips, laser pointers and so-called
"stompers" (basically a board with a rope attached for better
handling) are used. Depending on the complexity and size of the formation this
takes just about one to two hours. Usually one has to look closely to find any
traces of the circle-makers. In some cases the stalks are bent but not broken;
the reason for this is the biological structure of grain plants and the way
they grow – it's not a sign for extraterrestrial influence. Even though the
bent plants of well-done crop circles can still be harvested by modern
combines, such formations always mean crop failure and financial loss for the
farmers concerned – and that's one reason why making corp circles is illegal.
See www.kornkreise.de
for further information.
Die
Wahrheit ...
Natürlich hat sich auch HeliGraphix Gedanken zum Thema
Kornkreise gemacht. J Sofern das Korn den richtigen Reifegrad
und die richtige Feuchtigkeit besitzt, erzeugt ein 60er Heli (Länge 1,50 m,
Rotordurchmesser 1,60 m, Gewicht 5 kg, Leistung 2,5 PS) genügend Abwind, um
Gräser umzulegen, ohne sie abzubrechen. Mit Hilfe eines Einweisers, der aus
einer erhöhten Position (z.B. große Leiter) den Überblick behält und per Funk
den Piloten dirigiert, lassen sich schnell größere Formationen erzeugen. Um
u.a. bei Geländeunebenheiten die Übersicht zu behalten, muß der Pilot während
des Fliegens auf einer Leiter stehen. Da ein Starten/Landen nur außerhalb des
Feldes möglich ist, muß der Weg durch das Korn bzw. das Hinaufsteigen auf die
Leiter während des Fluges erfolgen. Die Feinarbeit, sprich saubere Ränder eines
Kornkreises, ist nach wie vor von Hand zu erledigen. Ein Abschneiden der Halme
mit dem Heli ist zwar möglich, allerdings nicht ungefährlich; zudem gelten
abgeschnittene und abgebrochene Halme als Zeichen für menschengemachte
("unechte") Kornkreise.
Bei ruhig gelegenen Feldern (entfernt von Lärmquellen
wie größeren Straßen) empfiehlt sich der Einsatz von leisen und
leistungsstarken Elektrohelis; auch hier gibt es Varianten mit für den Zweck
geeigneten Abmessungen. Weil es sich in der Nacht ungestörter arbeiten läßt,
empfiehlt sich eine Nachtflugausrüstung (Heli beleuchtet, siehe Bild). Daher
rühren dann wohl auch die Meldungen von unerklärlichen Lichtphänomenen und UFOs
...
Jetzt kennen Sie also die ganze Wahrheit über
die Entstehung von Kornkreisen ... J
HeliGraphix, too, has been thinking about crop
circles. J When the
grain has the right degree of ripeness and damp, the rotor of a 60 size heli
(length 1.50 m, rotor diameter 1.60 m, weight 5 kg, power 2.5 hp) generates
enough downwash to bend the plants without breaking the stalks. To make larger
formations the pilot needs to be directed by radio by someone with a good
overview of the field (e.g. standing on a ladder). The pilot should stand on a
smaller step ladder; that way it's easier to keep track of the flight path if
the ground is a little uneven. Since the helicopter can only start and land
outside of the field the pilot has to walk and climb up the ladder while the
machine is in the air. To obtain clear edges the finish of the crop circle has
to be done by hand. It's possible to cut the stalks with the rotor disc, however,
the risk for the machine is high. Besides, cut stalks are commonly believed to
be a sign of manmade ("false") crop circles.
If the field is situated in a quiet area (i.e. away
from busy roads) it's of advantage to use both quiet and powerful electric helicopters;
there's a variety of machines suitable for the purpose. Since it is easier to
work in the night it's best to use equipment for night flying (helicopter
illuminated, see picture). Maybe that's the reason for all kinds of mysterious
light phenomenons and UFO sightings …
Well, now you know the whole truth about crop
circles … J
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Hier entsteht
gerade ein Kornkreis. Der Pilot |
Nahaufnahme
des Helis während der Arbeit |
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Einmal im
Leben so schauen ... J |
Job erledigt! |
... die
volle Wahrheit, und nichts als die Wahrheit!
Es war eine kurze Nacht, die Zeit ist wie im Fluge
vergangen. Wir sind spät dran, die Sonne erhebt sich bereits als riesiger,
glutroter Feuerball über den Horizont, und wir können unsere eigenen Schatten
vor uns über die Getreidehalme huschen sehen. Entfernt hören wir das Krähen
eines Hahnes, ein Hund stimmt jaulend in das Konzert mit ein. Jetzt aber
schnell, denken wir, bevor uns jemand entdeckt. Die Leiter über der Schulter,
den Heli unterm Arm laufen wir die Traktorspuren entlang durch das Feld. Über Funk
werden wir angewiesen, uns zu beeilen. Ja, ja, wir machen ja schon. Und da
heißt es immer, gut Ding will Weile haben.
Noch fünfzig Meter bis zum Ende des Feldes ... noch
vierzig Meter ... dreißig ... zwanzig ... gleich haben wir's geschafft! Nur
mehr zehn Meter. Wir keuchen vor uns hin, unser Gepäck ist schwer geworden,
schwer wie Blei. Wie eine Blei-Leiter und ein Blei-Heli. Gleich sind wir da.
Wir denken an Frühstück. Rauschen aus den Kopfhörern unserer Funkgeräte.
Frühstück – wir haben es uns verdient, ein schöner Kornkreis ist entstanden.
Lautes Rauschen. Noch fünf Meter. Wir müssen die Kopfhörer abnehmen, zu laut.
Was ist los, funken wir. Keine Antwort, nur Rauschen. Wir sind da. Das Feld ist
zu Ende. Wo ist unser Kollege, denken wir, und blicken uns angespannt um. Dann,
plötzlich, lautlos! Aus dem Nichts! Gleißendes Licht! Keine Konturen mehr
auszumachen, nichts mehr zu sehen. Wie gelähmt starren wir in das Licht. Wir
sehen nichts, nur grelles, weißes Licht. Es scheint, als habe der Himmel sich
geöffnet. Unsere Augen sehen nichts, aber unser Verstand beginnt zu begreifen.
Wir strecken die Arme gen Himmel. Jetzt haben wir verstanden ...
It was a short night, and the time just flew by. We're
late and a large, deep red sun is about to rise powerfully over the horizon. We
can see our own faint shadows move over the perfectly silent grain stalks. We
hear the distant crow of a cock and a dog join in howling. We've got to be
quick, else someone might spot us. With the ladder over the shoulder and the
helicopter under the arm we run down the tractor tracks through the wheat.
'Hurry up!' we're told by radio. Boy, we're on our way as fast as we can. As
they say, Rome wasn't built in a day!
Fifty yards to the end of the field … we move on,
having difficulty breathing. Fourty yards to go … thirty … twenty … we're
almost there! Only ten yards. We're breathing hard, the ladder and the
helicopter becoming heavier and heavier. As if they were made of lead. We're
almost there. We're thinking of breakfast. Interference on the radio. Breakfast
– we deserve a big, warm breakfast; a nice crop circle has been created. Loud
noise on the radio. Something wrong with the squelch level? Five yards to go.
We have to take off the headphones, too loud. 'What's up?' we whisper into the radio.
No answer, just noise. There we are, out of that field. Where's our friend we
think and look around intently. Then, all of a sudden, without a sound! Right
out of nothing! Glaring light! We see nothing, all shapes eaten by blinding
light. We stare into the light. Our eyes see nothing, just glaring white light.
It seems as if the sky had opened, ready to release its full power. Our eyes
see nothing, but our mind begins to understand. We rise our arms towards the
sky. Finally, we have understood …
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Grelles Licht
nach einer kurzen Nacht. |
… aber wir
haben verstanden! |